Save the date: Einladung zum Live - Cross Cultural Coaching bei ICF

Wussten Sie, dass Deutschland ein Entwicklungsland ist? Was Diversity-Know-how angeht, ja. Denn trotz hoher Geschäftsrelevanz in 80% der Großunternehmen arbeiten weniger als 20% systematisch an Diversity Programmen in Deutschland. Laut aktueller Schätzung der Roland Berger Strategy Consultants 2012 ließen sich überflüssige Personalkosten für die deutsche Wirtschaft von 21 Milliarden Euro jährlich einsparen. Um Diversity erfolgreich im Unternehmen etablieren zu können, sind generationen- und kulturübergreifendes Fingerspitzengefühl, Wissen und Kompetenz gefragt. Cross Cultural Coaching vermittelt hierfür das nötige Handwerkszeug.

Gemeinsam nachhaltige Spielzüge planen, mit gemischten Teams erfolgreich kooperieren, den Entdeckergeist entzünden und Kulturunterschiede wertschätzen – das will auch die

Live Cross Cultural Coaching Veranstaltung
mit der ICF (International Coaching Federation)
am 16.10.2013, ab 19:00 Uhr
im Wirtschaftsclub Düsseldorf
Königsallee 60c, 40212 Düsseldorf.

In beiliegenden Pdfs finden Sie unsere Einladung, ein Faxantwort-Formular sowie Hintergrund-Informationen in unserer Presseinformation. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Presseeinladung
Presseinfo
Faxantwort


Demografischer Wandel als Chance

Unterschiedliche Generationen im Unternehmen erfolgreich integrieren

Politiker, Wissenschaftler und Verbände haben sich am 14. Mai 2013 zum zweiten Demografiegipfel in Berlin getroffen. Bundeskanzlerin Angela Merkel begreift hier den demografischen Wandel eher als Chance und plädiert für mehr Zuwanderung, um die Lücken in der Arbeitswelt in Deutschland zu schließen. Zugleich hat sie für mehr Mobilität auf dem europäischen Arbeitsmarkt geworben. Hier sollte es jedoch um ein beständiges Handeln und Optimieren althergebrachter Strategien, Methoden und um eine offene Zusammenarbeit mit Politik, Wissenschaft und Unternehmen gehen.

Um den zunehmenden globalen Wettbewerb zu bewältigen, integrieren nachhaltig erfolgreiche Unternehmen einen Mix aus erfahrenen, zukunftskompetenten, offenen und leistungsorientierten Fachkräften. Für die entstehende Vielfalt an komplexen Aufgaben und Ansprüchen der unterschiedlichen Generationen sorgen Unternehmen mit einer werteorientierten Führung für einen konstruktiven Austausch mit außergewöhnlichen Experten. Diese profitieren heute und morgen von den kreativen Menschen, die sich interaktiv mit ihrem gesamten internen und externen Umfeld austauschen.

Ziel der Unternehmen sollte es zukünftig sein, allen Wissensarbeitern freien Gestaltungsraum zur Verfügung zu stellen, damit sie sich respektvoll mit anderen Menschen branchen- und fachübergreifend austauschen können. Früchte und Lorbeeren erreichen die Unternehmen nur, wenn sie ausreichend in die Fähigkeiten und Stärken ihrer Mitarbeiter auf Basis gemeinsamer Werte investieren.

Die folgenden Bedürfnisse, Denkmuster und Motivationsquellen der Generationen gilt es dabei, zu berücksichtigen, um einerseits die unterschiedlichen Bedürfnisse und andererseits Kundenansprüche besser zu verstehen:

Eine neue Spezies sind die 20- bis 30 jährigen Vertreter der Generation Y (geb. 1980 - 2000 - Millennials), die sogenannten Digital natives, die anspruchsvoller als ihre Vorgänger, multitaskingfähig, innovativ und technisch versiert sind. Sie legen mehr Wert auf ein Privatleben, reisen gerne, stellen sich aber weniger den internationalen beruflichen Herausforderungen. Sie wollen nicht mehr für ein Unternehmen arbeiten, dass die Umwelt zerstört oder dessen Chef ein workaholic ist. Sie suchen nach multiplen sinnvollen Projekten.

Den Babyboomern (geb. 1946 - 1965) hingegen wird unterstellt, dass sie Workaholics sind. Sie identifizieren sich mit dem Arbeitgeber, sind berufserfahren, teamfähig, zukunftskompetent, stehen jedoch den technischen Neuerungen zunächst kritisch gegenüber.

Dem gegenüber ist die Generation X (geb. 1966 - 1979) sehr technikaffin, anpassungsfähig, flexibel, ergebnisorientiert, unabhängig und will selbstbestimmt arbeiten.

Letztlich werden die sogenannten Traditionalisten oder Silver Agers (geb. 1922 -1945) als erfahren, loyal und pflichtbewusst wahrgenommen. Für sie spielt Freizeit bisher nur eine Nebenrolle. Sie wollen auch im Alter ihre berufliche Erfahrung und Know-how sinnstiftend weitergeben. (Quelle: DIW Köln)

Meine Empfehlung an Unternehmen:

  • Entdecken Sie neue Wege, wie Sie mit Politik und Hochschulen kooperieren und integrieren Sie ausländische Arbeitnehmer.
  • Experimentieren Sie leidenschaftlich in einer offenen Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Altersgruppen, Menschen unterschiedlicher Herkunft und Einstellungen und stellen Sie Wissenstransfer sicher.
  • Gestatten Sie eine sinnstiftende Firmenphilosophie- und leben Sie bewusst ihre Unternehmenskultur.
  • Generieren Sie verlässliche flexible Arbeitszeitmodelle (wie z.B. Flexicurity erfolgreich praktiziert in Skandinavien).
  • Ermöglichen Sie lebenslanges Lernen, alternative Entwicklungsmöglichkeiten (Sabbaticals, Jobrotationen etc.) und Qualifizierung Älterer.
  • Fördern Sie mehr Gedankenaustausch mit außergewöhnlichen Menschen, Konkurrenten etc.

Jetzt sind Sie gefragt!
Wollen Sie ihre Herausforderungen erfolgreich bewältigen?

Astrid Thomessen

Autor: Astrid F. Thomessen
Thomessen Communications
Gerdastr. 28
40764 Langenfeld
+49 - 163 4784309
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astrid@thomessen-communications.com

Als Politologin hat sie ein Feingespür für Systeme und Kulturen und kann Komplexität in Einfachheit verwandeln. Nach langjähriger Berufserfahrung in der Unternehmenskommunikation und in Human Resources im In- und Ausland verfügt die Kommunikationsberaterin, Diversity-Expertin und Coach über ein breites Wissen in unterschiedlichen Organisationskulturen und Konzernstrukturen. Schnell erfasst sie die Bedürfnisse in den Unternehmen. Als Wegbereiterin erarbeitet sie in Bedürfnisbezogenen Workshops die individuell besten Lösungsmöglichkeiten.